Die ILS Kosten im Überblick

ils-kostenNach einigen Jahren im Beruf wollte ich mich neu orientieren. Mit meiner Ausbildung sah ich zwar gute Chance, ich wollte diese aber mit einem Studium verbessern. Wenn du dich zu Fernlehrgängen informierst, bist du sicherlich wie ich auch schnell auf das ILS gestoßen. Das ILS bietet eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, doch was kosten die Fernlehrgänge am ILS wirklich?

Die ILS Kosten im Überblick

Tipp :): Die aktuellen Kosten am ILS für 2018 findet ihr in den kostenlosen Studienbroschüren auf der Webseite des ILS unter:

Anbieter  ILS Kosten  Studienbroschüre
Sprachkurse  ab. 480 €  www.ils.de/sprachkurse-kosten
Schulabschlüsse 4.000 – 6.000 €  www.ils.de/schulabschluesse-kosten
IHK Abschlüsse  ca. 2.682 €  www.ils.de/ihk-kosten
Meister-Abschlüsse  4.000 – 5.000 €  www.ils.de/meister-kosten
Staatl. gepr. Betriebswirt  ca 5.400 €  www.ils.de/staatlich-gepr.-kosten

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so sehr auf die Inhalte eingehen – die Informationen sind schnell verfügbar – sondern vor allem über die Kosten am ILS kurz sprechen. Durch die Vielzahl an Weiterbildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, die am ILS in Fernlehrgängen in unterschiedlichen Varianten angeboten werden, muss man sich ein bisschen durch die Informationen kämpfen. Die günstigsten Kurse sind einfache Sprachkurse.

Die Kosten starten hier bei etwa 480,- Euro. Sprachkurse für Fortgeschrittene und Wirtschaftsenglisch nehmen das nächste Preissegment ein. Das Nachholen diverser Schulabschlüsse bewegt sich dann in der Preisregion 2.300,- bis 5.800,- Euro. Auch Meister-Abschlüsse und Fortbildungen mit IHK-Abschluss beziehungsweise als Staatlich geprüfter Techniker und ähnliche Richtungen bewegen sich in diesem Preisrahmen, in manchen Fällen leicht darüber hinaus.

Davon hängen die ILS Kosten ab

Allgemein hängen die Kosten somit von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum ersten natürlich davon, welchen Fernlehrgang nun genau besucht wird. In meinem Fall war das eine Aufstiegsfortbildung mit IHK-Abschluss. Zweiter Faktor ist die Regelstudienzeit, die dieser Lehrgang in Anspruch nimmt. In einigen Kursen werden unterschiedliche Zeitmodelle angeboten.

Längere Ausbildungen sind tendenziell etwas teuerer, was auch klar sein dürfte. Die Regelstudienzeit für das Abitur im Fernstudium betrug beispielsweise 36 Monate (geht aber auch in einem Jahr: Abitur in einem Jahr). Die Zahlungen erfolgen im Normalfall monatlich. Weshalb ich mich unter anderem so schnell für das ILS entschieden habe, war die Möglichkeit des kostenlosen Ausprobierens. Das ist vier Wochen möglich.

In den Kursgebühren sind alle Studienmaterialien, der Zugriff zum Online-Campus und verpflichtende Präsenzveranstaltungen und Gebühren enthalten. Freiwillige zusätzliche Präsenzseminare kosten extra, aber auch das bewegt sich in einem übersichtlichen Rahmen. Das habe ich nicht genutzt, aber aus Zeitgründen – für sinnvoll halte ich es schon. Durch die Prüfung an der IHK fielen Prüfungsgebühren der IHK an – das ist nicht in den Kursgebühren enthalten. Die Prüfung in diesem Fall war auch nicht am ILS, sondern der zuständigen IHK.

Was passiert wenn ich nicht in der Regelstudienzeit fertig werde? Steigen die Kosten am ILS?

Ein weiteres Argument für das ILS ist die Möglichkeit der kostenlosen Verlängerung. Die Sicherheit, nicht noch mehr Kosten zu haben, falls ich länger benötigen sollte, war mir durchaus wichtig. So konnte ich genau die Finanzierung planen. Die kostenlose Verlängerung ist nicht beliebig lang möglich, aber es werden keine zusätzlichen Kosten erhoben, wenn du nicht mehr als die Hälfte der Regelstudienzeit verlängerst. In meinem Fall hätte ich also bei 36 Monaten Regelstudienzeit um weitere 18 Monate kostenlos verlängern können. Das ist sehr kulant und reicht auch völlig aus.

Förderungen und Rabatte reduzieren die Kosten am ILS

Die Weiterbildung an einem privaten Bildungsträger muss auch bezahlt werden. Es gibt aber einige Möglichkeiten der Finanzierung, wenn die Ausbildung nicht aus der eigenen Tasche voll finanziert werden kann. Ein erster Schritt wäre, mit deinem Arbeitgeber zu sprechen – hier sind einige gegenüber der Weiterbildung der Mitarbeiter aufgeschlossen und sie übernehmen mindestens teilweise die Kosten. Das war bei mir leider nicht der Fall.

Ich habe allerdings eine staatliche Förderung bekommen, die jeder beantragen kann. Auch ein Bildungsgutschein über die Agentur für Arbeit ist ein möglicher Weg, gerade bei Aufstiegsfortbildungen. Dafür musst du auch nicht arbeitslos oder arbeitssuchend sein.

Weitere Varianten wären ein Bildungskredit, der zurzeit sehr günstig zu bekommen ist, in einigen Fällen ist auch BAföG möglich. Neben dem „normalen“ BAföG – wenn du deinen Schulabschluss nachholst, hat du gute Chancen darauf – gibt es auch das Aufstiegs-BAföG, beispielsweise für die Meister-Ausbildung. Das ILS hat selbst auch ein Rabattsystem. Beispielsweise bekommen bestimmte Personengruppen (Arbeitslose, Rentner und ILS-Absolventen zum Beispiel) einen zehnprozentigen Preisnachlass.

Wieso ich finde, dass ein Fernstudium Geld kosten muss!

Ich habe für mein Abitur im Fernstudium einige Tausend Euro gezahlt und ich muss sagen: Das war es mir mehr als wert. Wer eine gute Ausbildung haben möchte und im staatlichen System nicht fündig wird, der muss auf einen privaten Anbieter zurückgreifen. Bei vielen Weiterbildungen oder nachgeholten Abschlüssen bleibt dir auch kaum eine andere Wahl. Das ist aber nichts Schlechtes, sondern es ist eine wichtige Investition in die Zukunft.

Ich wollte mich mit der Fortbildung noch einmal verändern und beruflich neu ausrichten – genau das ist mir nun möglich und hat sich allein dadurch schon ausgezahlt. Außerdem hatte ich keine Lust mich jeden Abend nach der Arbeit ins Abendgymnasium zu setzen 🙂

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